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„Franchising in Deutschland“
Was bedeutet eigentlich Franchising?

Die Vertriebsart stammt wie so vieles aus den USA, das Wort „Franchise“ dagegen kommt aus dem Französischen: Unter einer ‚Franchise‘ verstand man das Privileg, den Handel mit bestimmten Waren zu betreiben zu dürfen, gegen Zahlung einer Gebühr.

Auch beim heutigen Franchising geht es um die Weitergabe von Rechten an Dritte. Diese Rechte werden in dem so genannten Franchise-Vertrag geregelt. Der Franchise-Geber gewährt dem Franchise-Nehmern das Recht, den Zugang zu seinen System- und Logistikleistungen zu erhalten. Diese Leistungen beinhalten zusätzlich die Unterstützung beim Aufbau des Franchise-Betriebes durch den Franchise-Nehmer, Unterstützung in Marketing-Fragen und Zugang zu den Produkten und Dienstleistungskomponenten.

Für die Vorarbeiten, die der Franchise-Geber zur Durchführung dieser Geschäftsidee erbracht hat und für die laufende Unterstützung des Franchise-Nehmers leistet dieser im Gegenzug an den Franchise-Geber eine einmalige Einstiegsgebühr und monatliche Beiträge. Diese monatliche Beträge sind zumeist prozentual an den jeweiligen Umsatz gekoppelt.
  Franchising Zahlen
Innerhalb der unterschiedlichen Branchen ist der ‚Dienstleistungsbereich‘ mit einem Anteil von 50% vertreten. Der Bereich ‚Handel‘, mit einem Anteil von 30%, wird auch in Zukunft am zweiten Platz bleiben, denn die Kauflust bleibt trotz Finanzkrise auf einem guten Niveau erhalten. Der ‚Handwerksbereich‘ (8%) wird dagegen immer schwieriger. Die deutsche Handwerksordnung sowie Auflagen der Handwerkskammern behindern nach wie vor ein Wachstum der Handwerksbranche in der deutschen Franchise-Wirtschaft. Das ‚Gastro-Bereich‘ (11%) wiederum erfreut sich steigender Beliebtheit, da immer neue Konzepte aus der System-Gastronomie die Franchise-Szene in Deutschland bereichern.

Die Eröffnung eines Franchise-Betriebes ist für einen Franchise-Nehmer jedoch mit Investitionskosten verbunden. Auch hier gilt der alte Grundsatz: von Nichts kommt Nichts.

45% der Systeme benötigen bis zu 50.000 €.
22% sogar zwischen 50.000 und 100.000 €
28% der Systeme benötigen über 100.000 €

Die Einstiegsgebühren, die ein Franchise-Nehmer zu entrichten hat, sind dabei sehr unterschiedlich.
15% der Systeme verlangen keine Einstiegsgebühr
45% der Systeme verlangen eine Gebühr bis 10.000 €
Queenz berechnet 4999 EUR
30% der Systeme zwischen 10.000 € und 20.000 €
10% der Systeme berechnen für den Einstieg über 20.000 €.
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